Schmerztherapie STE

Laut der Deutschen Schmerzgesellschaft e.V. leiden ca. 17% aller Deutschen an lang anhaltenden chronischen Schmerzen. Schmerzen sind immer individuell und folgen einem ganz eigenen Weg. Häufig sind die Ursachen unklar und/oder vielschichtiger Genese. Auch ungünstige Formen der Schmerzbewältigung können zur Entstehung von Dauerschmerzen führen. Aufgrund von Dauerschmerzen kommt es bei vielen Menschen zunehmend auch zu körperlichen Einschränkungen in Beruf und Alltag, die wiederum depressive Verstimmungen, Ängste, Schlaf- und Konzentrationsstörungen oder auch Konflikte in Beruf und Familie nach sich ziehen können.

Mit der Schmerztherapie STE biete ich meinen Patient*innen einen alternativen Ansatz zur Schmerzbehandlung, der auf die gezielte Kombination verschiedener naturheilkundlicher Diagnostik- und Therapieformen setzt. Zentrale Komponente ist die sogenannte Reiztherapie, die in der Naturheilkunde zu den Regulationstherapien gehört. Ziel dieser Therapien ist es, im vegetativen Nervensystem einen Umstimmungsreiz zu setzen und somit die Selbstheilungskräfte zu aktivieren.

Im Rahmen der Schmerzdiagnostik arbeite ich vor allem mit der Druck- und Triggerpunkt-, Reflexzonen-, Puls-, Konstitutions- und Kinesiologischen Diagnostik. Ergänzend werden Labor- und Stoffwechselwerte hinzugezogen.

Folgende Komponenten kommen in der Schmerztherapie STE, je nach Beschwerdebild, zum Einsatz:

  • myofasziale Triggerpunkttherapie (Behandlung von punktuellen Verhärtungen in den Muskeln und Faszien)
  • Injektionsakupunktur (Injektionen von homöopathischen Arzneimitteln in Akupunktur- und Schmerzpunkte der Haut)
  • Baunscheidttherapie (feine Nadelung der Haut mit anschließender Einreibung mit speziellen Hautölen)
  • Segment- und Meriadiantherapie (Einbeziehung der Hautbereiche, die von den Rückenmarksnerven sensibel versorgt werden sowie der Energieleitbahnen aus der Traditionellen Chinesischen Medizin)
  • Reflexzonentherapie und -massage (v.a. Fußereflexzonen)
  • Ernährungstherapie (Ernährungsumstellung, Diätetik, Ausleitungskuren, ayurvedische Ernährung)
  • Entspannungstherapie (Anleitung für Übungen in Eigenregie wie Yoga, Meditation und Atemtechniken)
  • Taping (durchblutungsfördernd, unter-/stützend, entlastend)
  • Gesprächstherapie zur Erarbeitung alternativer Verhaltensstrategien